Klappentext:
Macht Mädchen Mut, sie selbst zu sein
Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.
Meine Meinung:
Ich gebs zu ich hab das Buch eigentlich für meine große Tochter gekauft, die ist für dieses Thema mit 12 aber Gott sei Dank noch nicht soweit.
Es beginnt mit Bekleidungsvorschriften, die für die Mädchen strenger ausgelegt werden als für die Jungen.
Soziale Ungerechtigkeit, Ausgrenzung, Mobbing, all das ist Thema dieses Buches.
Mehr kann und will ich nicht verraten, weil ich nicht spoilern will.
Das Buch ist der Hammer und klärt über soviel Konfliktpotenzial bzw auch Ungereimtheiten auf.
Warum fühlen sich Jungs abgelenkt, wenn Mädchen kurze Röcke oder Kniestrümpfe statt Strumpfhosen tragen?
Was muss man ihnen durchgehen lassen, weil sie Jungs sind? Woran ist das Mädchen quasi selbst schuld.
Das Buch ist so augenöffnend und hat mich überzeugt davon definitiv mehr mit meinen Mädchen reden zu müssen, wenn sie in dieses Alter kommen.
Die Geschichte wird aus Marins Sicht erzählt und zeigt uns deutlich ihre Gedanken und auch ihren Gewissenskonflikt.
Der Schreibstil ist sehr einnehmend und ernst, an dieser Geschichte ist eigentlich nichts lustig.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ja es ist so und auch wenn ich bei dem was sich aus #metoo entwickelt hat nicht mehr ganz mitkomme, ja bitte lest dieses Buch und geht es nicht nur euren Töchtern sondern auch euren Söhnen zu lesen.


