Freitag, 24. Januar 2020

One Hundred Lovers - Nicole Obermeier

Klappentext:

Tagsüber wahrt Robyn Ward ihr Image als pflichtbewusste Schulsekretärin, nachts schläft sie als Samantha Bane mit den heißesten Männern Kaliforniens ... Nach den traumatischen Erlebnissen in ihrer Jugend hat Robyn der Liebe abgeschworen. Schneller Sex hingegen verschafft ihr für kurze Zeit Selbstbestätigung und die Anerkennung, die sie so dringend braucht. Was jedoch niemand dieser Männer weiß: Robyn betreibt den berüchtigten Blog One Hundred Lovers, auf dem sie über jedes ihrer heißen Abenteuer berichtet. Als eine große Tageszeitung ihre Kolumnen veröffentlicht, will plötzlich ganz Amerika wissen, wer hinter den verruchten Sexstorys steckt. Während Robyn allmählich die Kontrolle über den Blog verliert und anfangen muss, ihr Leben zu hinterfragen, taucht plötzlich Ethan auf - der Junge, der ihr einst das Herz brach und für ihre dunkelsten Stunden verantwortlich war. Gibt es für die Liebe eine zweite Chance?

Meine Meinung:

Robyn ist nicht das was dem gängigen Schönheitsideal der Highschool entspricht und wird dementsprechend gemobbt, der Höhepunkt ist als der Junge, in den sie sich verliebt hat, anscheinend in eine Attacke verstrickt ist. Auf dem College wird es nicht besser und damit ihr niemand mehr weh tun kann wird aus Robyn zumindest in einigen Nächten Samantha, die einen Blog über ihre Eroberungen schreibt, doch die Anonymität des Internets ist trügerisch.

Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und die Erzählungen bzw Blogeinträge sind sehr ausschweifend und Kopfkino erzeugend. Nichts für prüde Persönlichkeiten.
Das Buch wird aus Robyn’s Sicht erzählt und spielt über einen Zeitraum von knapp 2 Jahren.
Die Thematik in diesem Buch ist nichts für schwache Nerven, die Mobbingattacken sind ziemlich heftig und auch die Hetzjagd die dann beginnt sind nicht ohne.
Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Ethan ist der Oberhammer und immer für Robyn da. Zelda ihre beste Freundin ebenfalls.
Der Familienzusammenhalt ist einzigartig.

Ein Buch darüber welchen Schaden man mit ein „bisschen“ Mobbing anrichten kann und das Cybermobbing kein Spaß ist.
Ich bin mit dieser Geschichte wieder die komplette Gefühlsachterbahn rauf und runter gefahren und hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen weil ich es so schlimm gefunden habe.

Lest das Buch und überdenkt vielleicht eure Handlungen gerade im Netz!

Das Buch gibts hier

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